Wissenswertes für Immobilieneigentümer und Mieter in Düsseldorf

Mann mit Bauplan vor modernem Neubau-Mehrfamilienhaus, symbolisch für den Kauf einer Neubauimmobilie vom Bauträger. | Immobilienkauf Immobilieneigentümer im Düsseldorf
Was Sie als Immobilieneigentümer und Mieter in Düsseldorf wissen sollten
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Immobilieneigentümer und Mieter in Düsseldorf aufgepasst

In diesem Block informieren wir Sie wöchentlich über wichtige Themen rund um Ihre Immobilie oder Ihr Zuhause.

Viel Spaß beim lesen,

Thema: Erneuerbare Heizsysteme in Düsseldorf  – für Immobilieneigentümer und Vermieter in Düsseldorf einfach erklärt

 

Fernwärme in Düsseldorf

Im Zuge der Energiewende ist Fernwärme ein großes Thema geworden. Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2045 alle Netze klimaneutral betrieben werden.

Was ist das Besondere an der Fernwärme? Das ist ganz einfach erklärt – es gibt keine Heizungsanlage. Anders als bei Gas- oder Ölheizungen, steht in der Immobilie kein Heizkessel oder Heizanlage.

Wie funktioniert Fernwärme denn überhaupt?

Aufgeheiztes Wasser wird über ein Rohrleitungsnetz in das Gebäude geführt wird. Dafür zuständig sind externe Kraftwerke. Übergabestationen nehmen das erhitze Wasser auf, welches dann in Form von Raumwärme, als auch Warmwasser aus dem Wasserhahn genutzt von jeder Wohneinheit genutzt werden kann. Ein Kreislauf ermöglicht das genutzte, abgekühlte Wasser dem Wärmenetzt zurückzuführen, wo es dann wieder erhitzt wird. Bereits wird schon mindestens jede 6. Wohnung in Deutschland mit Fernwärme versorgt und es sollen noch deutlich mehr werden.

 

Wärmepumpe

Zur erneuerbaren Energie und den gängigsten Heizsystemen gehört auch die Wärmepumpe.

Wie funktioniert die Wärmepumpe? Man kann das Sytem mit einem Kühlschrank vergleichen. Einfach erklärt nimmt der Kühlschrank die Wärme aus dem Innenraum auf und wandelt sie durch ein spezielles Kältemittel in niedrigere Temperaturen um. Bei der Wärmepumpe ist das aber genau andersherum. Sie entzieht der Luft, Erde und dem Grundwasser Energie, die mithilfe von Strom in Heizungswärme umgewandelt wird. Das System ist sehr effizient, da 1 Kilowatt Strom bis zu 5 Kilowatt Wärme erzeugen kann. Wenn nun der Strom auch noch aus erneuerbaren Energien stammt, ist das natürlich noch effizienter.

 

Solarthermieanlage

Die Solarthermieanlage wird auf dem Hausdach installiert und produziert über die Sonnenkollektoren Wärme. Auch diese gewonnene Wärme kann für die Zentralheizung und Warmwasser genutzt werden. Ein Nachteil ist, dass die Anlage von den Sonnenstrahlen abhängig ist. Dass heiß, wenn die Sonne nicht scheint, kann keine Wärme produziert werden. Daher eignet sich das System nicht unbedingt als alleinige Wärmequelle.

 

 

Photovoltaikanlage

Die Photovoltaikanlage nimmt über die Solarzellen Sonnenlicht auf, dass in elektrische Energie umgewandelt wird. Die Energie wird dann von Gleichstrom in handelsüblichen Wechselstrom über einen Wechselrichter umgewandelt und kann sofort genutzt und auch in Batteriespeichern zwischengespeichert werden. Wird mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, wird dieser in das öffentliche Stromnetzt eingespeist, was finanziell vergütet wird. Photovoltaikanlagen können auch in Kombination mit Wärmepumpen genutzt werden.

 

Pelletheizung

Die Pelletheizung gehört ebenfalls zu den erneuerbaren Energien. Sie ist eine Biomasseheizung und wird insbesondere bei älteren und schlecht gedämmten Ein- oder Zweifamilienäusern genutzt. Meist werden Gas- oder Ölheizungen durch eine Pelletheizung ersetzt. Der Vorteil ist die weiter Nutzung der alten Heizkörper. Betrieben wird das Heizsystem durch den nachwachsenden Rohstoff Holz. Die Pellets werden in einem Gewebetank im Haus gelagert und über eine Sauganlage in die Heizung transportiert und verbrannt. Hiermit kann die Raumtemperatur und das Warmwasser geregelt werden. Nachteil – durch den Verbrennungsprozess von Holzscheite oder Holzpresslingen wird Kohlendioxid und Feinstaub freigesetzt und dieses Heizsystem muss öfter gewartet werden. Meist wird diese Heizmethode im ländlichen Raum genutzt und nicht in der Stadt.

 

Bitte informieren Sie sich gut, für welches Heizsystem Sie sich entscheiden wollen. Unterstützung finden Sie u.a. bei der Verbraucherzentrale, Energieberatern, zertifizierte Fachbetriebe Sanitär&Heizung, Stadtwerke, Umweltamt.

Thema: Wasser – ein teures Gut! 

Wie Sie die Kosten Ihrer Immobilie in  Düsseldorf verringern können

 

Wasser ist nicht nur zum Waschen da. Täglich benötigen wir Wasser zum Leben und in unserem Alltag.

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir den Wasserhahn aufdrehen und uns am Stadtwasser bedienen. Das benötigen wir täglich für die Körperpflege, für die Waschmaschine, Spülmaschine, zum Putzen, zum Kochen, für die Toilettenspülung, zum Blumen gießen, Gartenbewässerung, Auto waschen und zum Trinken.

Das Wasser, welches wir benutzen bezahlen wir als Frischwasser und gleichermaßen als Schmutzwasser, da es größtenteils der Kanalisation wieder zugeführt wird.

Wenn es regnet, gelangt das Wasser über die Dachrinnen und Fallrohre in die Kanalisation. Das nennen wir Niederschlagswasser, welches ebenfalls von Grundstückseigentümern bezahlt werden muss. Die Gebühr wird nach der versiegelten Fläche berechnet.

Wie kann man die Kosten des Frischwassers, Schmutzwassers und Niederschlagswassers senken?

Eine Zisterne sammelt Regenwasser, welches gut für die Toilettenspülung, Gießen der Pflanzen und Bewässerung des Gartens genutzt werden kann. Alternativ kann das Wasser, statt in den Kanal geleitet zu werden, auf dem Grundstück versickern. Hierfür gibt es die Möglichkeit einer Muldenversickerung, wodurch es dem Grundwasser wieder zugeführt wird oder einer Rigole, welche ein unterirdischer Speicher ist, der das Wasser langsam versickern lässt. Auch Rasengittersteine, Schotter, Kies etc. lassen das Wasser versickern. Je nach Kommune werden solche Flächen begünstigt angerechnet. Eine weitere Alternative wäre die Dachbegrünung, wodurch ein großer Teil des Regenwassers verdunsten kann. Auch hier rechnen viele Kommunen einen großen Anteil an Niederschlagswassergebühren ab.

Informationen erteilen die Gemeinden, Wasserlieferanten und die Wasserbehörde. Auch staatliche Förderungen für eine Zisterne sind möglich.

Auch eine einfache Regentonne kann das Regenwasser auffangen, mit dem Sie Ihre Blumen gießen können. Mittlerweile gibt es Regentonnen in verschiedenen Farben und Formen, die sich prima in den Garten integrieren lassen. Übrigens, die meisten Pflanzen mögen viel lieber Regenwasser und abgestandenes Wasser, das sich erwärmt hat, als kaltes, kalkhaltiges Leitungswasser.

Auch Bewässerungssysteme, die das Wasser direkt an die Wurzel bringen, helfen dabei Wasser zu sparen.

Möchten Sie das aufgefangene Wasser für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine benutzen, benötigen Sie eine entsprechende Installation, die fach- und sachgerecht geplant und eingebaut werden muss, sich aber langfristig finanziell lohnen kann.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass die Anlagen gewartet, die Filter gereinigt und Zisternen überprüft werden müssen.

Vielleicht haben Sie auch eine Idee, wie Sie zukünftig nachhaltig mit dem Wasser umgehen wollen.

 

Thema: Heckenschnitt auf dem Grundstück  Ihrer Immobilie in Düsseldorf

 

Beim Schnitt von Hecken, lebenden Zäunen, Gebüschen und anderen Gehölzen ist zu beachten, dass hier gesetzliche Fristen und Artenschutz eingehalten werden.

In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September ist es laut Bundesnaturschutzgesetz verboten radikalen Grünschnitt, Rückschnitt, Gehölze auf den Stock setzen oder entfernen, vorzunehmen.

Zulässig sind, nach eingehender Kontrolle auf Nester, schonende Formschnitte und Pflegeschnitte manuell mit der Handschere. Entdecken Sie währen Ihrer Arbeit doch noch ein Nest, muss der Schnitt abgebrochen werden.

Grundsätzlich geht es darum, dass keine Fortpflanzungs- und Ruhestätten heimischer Tiere (Vögel, Insekten, Kleinsäuger) und deren Lebensräume, während der kritischen Brut- und Aufzuchtsphase zerstört werden. Die Störung bzw. Beschädigung oder Zerstörung ist eine Ordnungswidrigkeit. Verstöße gegen den Artenschutz können, je nach Bundesland, mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro, in Extremfällen sogar bis 50.000,00 Euro geahndet werden.

Ab 1. Oktober bis Ende Februar können Sie Ihre Hecken etc. wieder normal schneiden. Ideal für den Schnitt ist der Spätwinter (Februar), da dies der Zeitpunkt vor Beginn eines neuen Austriebs ist und noch keine Vögel brüten bzw. mit dem Nestbau angefangen haben.

Informationen zum Thema erhalten Sie bei der unteren Naturschutzbehörde/Stadtverwaltung.

Übrigens die Heckenhöhe und der Abstand zum Nachbarn sind im jeweiligen  Nachbarschaftsgesetz des Bundeslandes geregelt.

Thema: Heizungsgesetz      Informationen für Immobilien in Düsseldorf

 

Die Politik hat sich Ende Februar auf ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz verständigt und schafft das bisherige Heizungsgesetz wieder ab. Noch vor dem 1. Juli 2026 soll das Gebäudemodernisierungsgesetz das Gebäudeenergiegesetz ablösen.

Das bedeutet, der Zeitpunkt wird so gewählt, dass das neue Gesetz noch vorher in Kraft gesetzt wird, bevor die Pflicht einer neuen Heizung nach bestehendem Gebäudeenergiegesetzes wirksam wird. Bislang hieß es, dass Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien betrieben werden müssen. Auch soll den Eigentümern nicht mehr vorgegeben werden, für welche Heizungsart sie sich entscheiden oder im Bestand haben. Also sollen bestehende Heizungen weiter betrieben und müssen nicht ausgetauscht werden.

Haben Sie sich jedoch schon entschieden Ihre Heizung in Ihrer Immobilie in Düsseldorf  auszutauschen, müssen Sie ab 1.1.2029 darauf achten, dass Sie mindestens 10 Prozent klimafreundliche Brennstoffe nutzen. Zulässige Heizungen sind: Gas- und Ölheizungen, Wärmepumpen, Hybridmodelle, Biomasseheizungen sowie Fernwärme.

Von 2029 bis 2040 wird es eine Biotreppe geben. Der Anteil an klimafreundlichen Brennstoffen wird schrittweise von 10 auf 40 Prozent erhöht.

Eine Preistransparenzplattform soll für den Verbraucher eingerichtet werden. Das Kostenneutralitätsangebot wird im Bürgerlichen Gesetzbuch unter dem § 556c geregelt und soll entsprechend in Verbindung mit der Wärmelieferverordnung angepasst werden, so dass Mieter künftig vor unangemessenen Heizkosten geschützt werden.

Zusammenfassend bedeutet das, dass strengere Vorgaben für Altbauten gelockert, der Fokus aber auf Klimaneutralität gesetzt werden soll.

Genauere Informationen für Ihre Immobilie in Düsseldorf  können Ihnen folgende Anlaufstellen geben:

Verbraucherzentrale NRW für Privathaushalte

Haus & Grund NRW für Mitglieder

Stadtverwaltung/Gemeindeverwaltung

Öko-Zentrum NRW

Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Thema: Der eigene Pool im Garten Ihrer Immobilie in      Düsseldorf

 

Wie schön ist es, wenn man an heißen Tagen einen eigenen Pool im Garten nutzen kann.

Selbstverständlich gibt es hier verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es verschiedene Aufstell-Pools, deren Installation und Aufstellung relativ einfach ist. Wichtig ist hier, dass man den ausreichenden Platz hat und der Untergrund entsprechend gegeben ist.

Hochwertiger ist natürlich ein eingebauter Pool – aber auch durchaus aufwendiger und kostenintensiver. Darüber sollten Sie sich zunächst im Klaren sein und mit einem Fachmann sprechen, der Ihnen entsprechende Informationen liefert und Ihnen ein Angebot machen kann. Außerdem sollten Sie mit dem Bauamt abklären, ob für Ihr Projekt eine Baugenehmigung erforderlich ist oder andere Vorgaben eingehalten werden müssen.

Überlegen Sie sich, ob Sie einen runden oder einen eckigen Pool haben wollen und welche Maße er haben soll.

Auch bei einem fest installierten Pool gibt es verschiedene Ausführungen – eine Poolwanne aus Kunststoff oder aus Beton. Auch Stahlwandpools sind eine Alternative. Eins haben alle Optionen gemeinsam, sie müssen in den Boden eingelassen werden. Was bedeutet das? Der Aushub einer Baugrube ist unumgänglich, egal ob der Pool nur teilweise eingelassen wird oder vollständig. Auch ein entsprechendes Fundament und eine angemessene Auffüllung rundherum ist dringend notwendig, um eine gewisse Stabilität und Schutz des Materials zu gewährleisten.

Des Weiteren sollten Sie sich genau überlegen, wo der Pool seinen Platz bekommen soll. Beachten Sie, ob der Pool mehr in der Sonne oder im Schatten stehen soll. Achten Sie darauf, ob Bäume in der Nähe sind, deren Laub den Pool schnell verschmutzen würde und bedenken Sie, wo Sie Strom und Wasseranschlüsse zur Verfügung haben, um den Anschluss des Pools so einfach wie möglich zu gestalten.

Außerdem ist es wichtig darüber nachzudenken, ob der Pool beleuchtet oder beheizt werden soll. Wollen Sie eventuell noch Sitzbänke oder Massagedüsen haben? Wo kommt die Poolinstallation, der Filter und die Pumpe hin und soll der Pool eine Einstiegsleiter oder eine gemauerte Treppe bekommen? Wird es eine Poolabdeckung geben, die den Pool vor Verunreinigung schütz und ggf. die Wasserwärme hält und der Verdunstung entgegenwirkt. Hier stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Auch sollten Sie sich im Vorfeld informieren, wie hoch die Wasserkosten, Stromkosten und Kosten für die Reinigung, Chlor etc. jährlich sein werden. Vielleicht denken Sie auch über eine energieeffiziente Betreibung wie zum Beispiel mit Solar nach. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Ganz wichtig ist es auch, dass Sie informiert sind, wie und womit Sie die Wasserqualität prüfen, das Wasser reinigen und ggf. das Wasser entsorgen können. Gechlortes Wasser darf nicht einfach abgelassen werden. Hier können Sie sich bei der Gemeinde erkundigen, damit die Umwelt geschont und nicht verunreinigt wird. Zur Reinigung des Pools bietet sich ein Poolroboter an. Auch hier gibt es enorme Unterschiede in der Ausführung und Kosten. Es gibt Roboter, die ausschließlich den Boden reinigen, aber auch welche, die an den Wänden und gemauerten Treppen hochfahren.

Nicht außer Acht zu lassen und ganz wichtig ist die Sicherheit. Informieren Sie sich, wie Sie Tiere und Menschen (insbesondere Kinder) vor dem Ertrinken schützen und wie Sie dafür haften.

Wir sind kein Fachmann, daher ist es zwingend notwendig in jeder Hinsicht von Fachleuten gut informiert zu werden.

Wenn Sie für sich alle Fragen beantwortet haben und ausreichend informiert wurden, steht Ihnen bei der Anschaffung eines Pools nichts mehr im Wege und Sie können den Sommer genießen!

 

Unsere aktuellen Immobilienangebote finden Sie hier

https://www.frankewe-immobilien.de/immobilien-duesseldorf/

 

Thema: Mitteilungspflicht bei Leerstand etc.  Ihrer Immobilie in Düsseldorf

 

Steht Ihr Eigentum leer oder größtenteils leer, müssen Sie dieses der Wohngebäudeversicherung, unverzüglich nach Kenntnis, mitteilen.

Nach § 1b der Allgemeinen Bedingungen der Wohngebäudeversicherung stellt der Leerstand oder überwiegende Leerstand eine erhöhte Gefahr dar.

Teilen Sie es der Versicherung nicht mit und es kommt zu einem Schadensfall sind Sie nicht versichert. Verschweigen Sie den Leerstand, riskieren Sie im Schadensfall eine Kürzung oder vollständige Verweigerung der Versicherungsleistung.

Ein Schadenfall könnte sein: Brand, Einbruch, Vandalismus, Leitungswasserschäden oder Ähnliches.

Außerdem sind Sie verpflichtet Ihre Immobilie regelmäßig (mindestens ein Mal wöchentlich) zu kontrollieren. Folgende weitere Sicherheitsvorkehrungen sollten Sie zusätzlich vornehmen: Wasserleitungen leeren und absperren, Fenster und Türen ordnungsgemäß verschließen, Gefahren beseitigen, die zu einem Schadensfall führen könnten (z.B. Leitern entfernen, Gerüste entfernen, Dachziegel kontrollieren, Winterdienst sicherstellen).

Auch Teilleerstand, z.B. einer Wohnung oder einer Einliegerwohnung müssen Sie der Versicherung mitteilen. Ebenso bei Modernisierung oder Sanierung der Immobilie, da hierdurch eine Gefahrenerhöhung gegeben ist, zum Beispiel durch Arbeiten im Sanitärbereich, Heizungen, Schweißarbeiten etc.

Befindet sich ein Gerüst an Ihrer Immobilie, muss das ebenfalls der Versicherung gemeldet werden, da die Einbruchgefahr deutlich höher ist.

Nach den Sanierungsarbeiten sollten Sie Ihre Versicherung ebenfalls über die Wertsteigerung in Kenntnis setzen, damit Sie nicht unterversichert sind. Gegebenenfalls kann eine Sanierung auch zu günstigeren Beiträgen führen, da ein Schadensrisiko verringert wurde.

Bitte wenden Sie sich an Ihre Versicherung, sollten Sie Eigentum mit Leerstand besitzen oder der Zustand eintreten oder die Immobilie modernisiert/saniert werden und informieren Sie sich, wie Ihr Eigentum versichert ist bzw. versichert werden muss.

Informieren Sie sich bitte auch bezüglich Ihrer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung.

Bei größeren Maßnahmen besprechen Sie sich bitte mit Ihrer Versicherung, ob Sie gegebenenfalls eine Zusatzversicherung benötigen, wie zum Beispiel eine Bauherrenhaftpflicht, die Dritte auf der Baustelle schützt. Oder eine Bauleistungsversicherung, gegen z.B. Unwetter- oder Materialschäden.

 

Thema: Ihr Zuhause in Ihrer Immobilie in Düsseldorf mit Balkon, Loggia,  Terrasse oder Garten

Immobilieneigentümer und Mieter in Düsseldorf, das sollten Sie wissen

 

Kaum wird es wärmer, zieht es Mensch und Tier nach draußen. Gerne setzt man sich nun in einen Biergarten, geht spazieren oder begibt sich auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten. Man trifft sich mit Freunden auf ein kühles Getränk, ein Eis oder läutet die Grillsaison ein.

Wer keinen Balkon, Loggia oder Terrasse besitzt kann seine Freizeit auch prima in der Natur, in Wäldern, am Rhein, in Parks oder in einem Schrebergarten gestalten.

Besonders an schönen Tagen und im Sommer bietet Ihnen jedoch ein Balkon oder eine Terrasse einen zusätzlichen Raum zum Entspannen.

Die Möglichkeiten der Gestaltung eines Balkons oder einer Terrasse hängen natürlich von den Gegebenheiten und der Größe ab. Sollten Sie in einem Mietobjekt wohnen, klären Sie geplante Veränderungen vorher mit Ihrem Vermieter ab.

Bauliche Veränderungen sollten immer mit einer Baubehörde abgesprochen werden, ob es hier einer Genehmigung bedarf oder Sie sich an bestimmte Vorgaben halten müssen.  Auch bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft sollten Sie nach Genehmigungen und dem Einverständnis der Nachbarn fragen.

Klein aber fein – auch ein nur noch so kleiner Balkon bietet Ihnen einen Rückzugsort nach Feierabend. Auch wenn Sie nicht so viel Platz haben, können Sie es sich mit einem kuscheligen Sitzmöbel, mit Pflanzen, mit Beleuchtung und einem Drink so richtig gemütlich machen.

Ein größerer Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse bieten natürlich mehr Möglichkeiten. Hier können Sie Ihren Wohnraum erweitern. Besonders, wenn Ihr Zuhause Eigentum ist, stehen Ihnen einige Gestaltungsoptionen zur Verfügung.

Wollen Sie Ihre Wohlfühloase neu gestalten? Dann sollten Sie sich Ihren Rückzugsort mal genauer ansehen.

Wo befindet sich Ihr Outdoorraum – zu welcher Himmelsrichtung ist er ausgerichtet? Ist dort mehr Schatten oder mehr Sonne? Gibt es eine Überdachung oder wäre die Anbringung einer Markise, das Aufstellen eines Pavillons, einer Pergola oder ähnlicher Überdachung eine Option. Benötigen Sie eventuell einen Seitenschutz oder eine Geländerbespannung, um sich gegen Wind oder Blicke der Nachbarn zu schützen? Dieser kann zum Beispiel in Form einer Wand, Seitenmarkise, Vorhänge, Zaun, Pflanzen oder einer Hecke geschaffen werden – je nach Gegebenheit.

Was möchten Sie für einen Boden haben? Soll es ein Stein-, Fliesenboden sein oder bevorzugen Sie eher Holz? Gibt es ein Geländer? Können oder wollen Sie daran Blumenkästen o.ä. befestigen – wie sind hier die Möglichkeiten der Bewässerung? Welche Pflanzen wählen Sie für Ihren Balkon oder Ihre Terrasse. Bedenken Sie die Größe des Gefäßes und ob die Pflanzen mehr Sonne oder Schatten benötigen.

Licht bringt viel Gemütlichkeit. Prüfen Sie, inwieweit und wo Ihnen ein Stromanschluss zur Verfügung steht. Sollten Sie keine Steckdose haben, gibt es mittlerweile viele Alternativprodukte, die über USB oder Solar aufgeladen werden können. Besonders am Abend sorgt entsprechendes Licht für eine besondere Atmosphäre und bringt Sie in Urlaubsstimmung.

Auch ein Wasserspiel, ein kleiner Brunen oder ähnliches sorgen für Gemütlichkeit und Entspannung und machen Ihren Balkon oder Terrasse zu einem Wohlfühlort. Ebenso natürlich auch die Möbel, die Sie wählen. Überlegen Sie hier, ob sie lieber mit Freunden am Tisch sitzen, gemeinsam essen oder einen Spieleabend machen. Oder eher eine kuschelige Lounge bevorzugen. Bedenken Sie die Materialien und das Verstauen der Sitzauflagen, Möbel, Dekoration oder wählen Sie entsprechende Outdoorartikel.

Ein Outdoorteppich und Outdoorkissen können für zusätzliche Wohnlichkeit sorgen. Ebenso Windlichter, Laternen oder sonstige Dekoration. Auch leise Musik im Hintergrund sorgt für Entspannung. Farbige Elemente werden zu einem Hingucker. Vielleicht bekommt Ihre Gestaltung auch ein Motto wie zum Beispiel „Nordsee“ oder „Mediterran“. Somit haben Sie eine Richtlinie und können entsprechend dekorieren. Zum Thema können Sie auch die Pflanzen wählen. Zum Beispiel passt zu einem mediterranen Flair ein Zitronenbäumchen oder Lavendel und zum Thema Nordsee passen blaue, maritime Accessoires und Gräser.

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit Kräuter zu pflanzen oder Ihre eigenen Tomaten oder Gurken zu ziehen. Das macht besonders viel Spaß, wenn man sieht, wie das Gemüse wächst und man im Vorbeigehen naschen kann. Wenn Ihnen mehr Platz zur Verfügung steht, können Sie auch über ein Hochbeet nachdenken.

Viele Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihren Ort zur Wohlfühloase zu machen. Zur Unterstützung und Anregung gibt es tolle Zeitschriften mit hilfreichen Tipps und Tricks. Oder lassen Sie sich in entsprechenden Geschäften inspirieren.

 

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